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… und wir müssen geduldig sein. #missionbusiness

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Eigentlich hätte der 01. April für mich der offizielle Start ins Unternehmensgründungsprogramm sein sollen. Hätte. Nachdem mir die Beraterin krank geworden ist, verschiebt sich das, und das nervt. Wie Sau!

Mir ist bewusst, dass sich die ÖSB-Beraterin auch etwas Besseres vorstellen kann als Antibiotika zu schlucken und krank zu sein. Blicke ich aber darauf zurück, was mir bis jetzt so alles an unökonomischen Zeitmanagement untergekommen ist, werde ich schön langsam ein bisschen unrund.

 

Mit 120% im Standgas

Streng genommen und ganz offiziell gibt es zu meinem Unternehmen einen ausgefüllten Antrag zur Aufnahme ins Unternehmensgründungsprogramm. Also vier A4-Seiten die handschriftlich ausgefüllt wurden. Das war’s, das ist der Output von einem Monat Gründungsvorbereitung. Unnötig zu sagen, dass hinter den Kulissen natürlich deutlich mehr passiert ist, die Website steht praktisch, ein CRM ist aufgesetzt, erste Testläufe der Marketing-Automation sind durchgeführt, die ersten Textentwürfe für Unternehmensbroschüre und Website sind fertig, Produktbeschreibungen fertig, ein Handbuch konzeptioniert und ein Whitepaper im Rohentwurf am Tisch. Ich bin viel unterwegs um den Start der mit 01.08. bei mir im Kalender steht bestmöglich vorzubereiten. Hätte ich mich aber an das gehalten, was mir bis dato von offizieller Stelle vorgegeben wurde, hätte ich eine Idee. Ob man mit der Herangehensweise wirtschaftlich reüssieren kann wage ich zu bezweifeln.

 

Kooperationspotentiale & erste Schritte

Ich darf ja keine Werbung für mein Unternehmen machen und arbeiten jenseits der Geringfügigkeit natürlich auch nicht. Daher beschränke ich mich im Moment darauf im stillen Homeoffice konzentriert an jenen Dingen zu arbeiten, die man mit diesen Rahmenbedingungen halt treiben kann. Zum Glück gibt es Kontakte die Verständnis für diese Lage haben und unter den gegebenen Umständen über erste Kooperationsmöglichkeiten nachdenken. Was zur positiven Nachricht führt, ich werde schon zu Beginn ein Büro beziehen und nicht (wie ursprünglich geplant) im Homeoffice beginnen. Durch diese Bürogemeinschaft ergeben sich gute Synergien und begünstigen einen ordentlichen Start. So die stille Hoffnung. Blöd ist es halt, dass auch immer wieder potentielle Aufträge auftauchen, die ich auch gerne verfolgen würde, nur sind mir bis zur Gewerbeanmeldung halt die Hände gebunden. Darum hoffe ich, (ehrlicherweise) vor allem aus Eigeninteresse, dass meine Beraterin bald gesundet und dann meine Aufnahme ins Gründerprogramm endlich offiziell wird. Derweil mach ich’s mir halt auf Kosten der Steuerzahler gemütlich. Geht ja nicht anders.

#missionbusiness

Nachtrag: Sollte bei jemanden der Eindruck entstanden sein ich würde meiner Beraterin den Krankenstand nicht gönnen: Selbstverständlich geht es mir nicht darum, dass jemand seine Gesundheit wiederherstellen möchte und das als Priorität betrachtet. Regelmäßige Leser der #missionbusiness-Beiträge wissen um meine Vorgeschichte mit den Ämtern, es kommt mir der Geschichte halt ein Puzzleteil dazu. Inhaltlich und persönlich kann ich nur positives über meine Beraterin berichten. Ich möchte mit diesem Beitrag ausschließlich zum Ausdruck bringen, dass mich unser System gerade etwas ausbremst und selbstredend niemanden persönlich angreifen.



4 Kommentare

  1. David

    3. April 2016

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    Eine Frage drängt sich bei mir auf, wenn du über „120% im Standgas“ sprichst: Warum setzt du deine Karten auf das AMS Gründungsprogramm wenn du schon so weit gekommen bist und offenbar Aufträge verschieben oder ablehnen musst? Die Alternative wäre ja gleich zu starten oder?

    • Daniel

      3. April 2016

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      Der Gedanke ist mir auch schon gekommen, allerdings bin ich noch nicht weit genug um davon die monatlichen Fixkosten zu decken. Ich bräuchte die Gründerbeihilfe (2 Monate in denen man arbeiten darf, aber finanziell unterstützt wird) und die krieg ich nur wenn ich im UGP bin.

      Außerdem fehlen mir die rechtlichen/betriebswirtschaftlichen Schulungen aus dem UGP. Kann ich natürlich alles der Steuerberaterin geben, aber Grundkenntnisse hätt ich schon gern.

  2. Manuel Penaloza

    3. April 2016

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    War auch im UGP und hab aufgrund guter Aufträge vorzeitig abgebrochen (die 2 Monate Beihilfe bekommt man bereits ab 4 Wochen im UGP), habs bis dato noch nicht bereut.
    Auch wenns bei dir etwas kompliziert scheinen mag, unterm Strich ist das UGP eine richtig gute Sache. Ich denke es hängt dabei auch viel vom jeweiligen BIT Betreuer ab (vor allem hinsichtlich Geschwindigkeit bei Antragsabarbeitungen), bei mir ging all die Antragsthematik immer ratz fatz.

    • Daniel

      3. April 2016

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      Das UGP an sich ist/muss super (sein). Hab zwar nur einen Termin gehabt, aber der war absolut positiv und ich hab bisher ausschließlich Gutes gehört. Ich will einfach nur offiziell loslegen, was sich nicht so einfach gestaltet. Hoff der Termin wird bald nachgeholt, damit alles offiziell ist. Dann kann endlich Gas gegeben werden.

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