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write a businessplan they said, it will be fun they said #missionbusiness

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Nachdem ich jetzt eine Woche ohne Zwischenrufe durch irgendeinen Beamten hinter mich gebracht habe, ist jetzt auch ausreichend Konzentrationsfähigkeit vorhanden den eigenen Businessplan nochmal kritisch zu hinterfragen. Zwar wäre die Erstellung des Businessplans zu diesem Zeitpunkt im Gründerprogramm noch gar nicht vorgesehen, aber motiviert wie ich bin steht das Ding in einer Version eins bereits seit Mitte Februar. Kein Wunder, die ersten Drafts datieren auf das Jahr 2011.

Es ist schon lustig, so ziemlich jedes Buch das ich im Moment zum Thema Entrepreneurship und Effizienz lese (Blogpost zu meiner Bücherliste folgt), sagt: „Businessplan? Vergiss es! Ist veraltet in dem Moment wo er aus dem Drucker kommt und brauchst du sowieso nur für die Bank.“. Ein Gefühl das ich nachvollziehen kann, erstens kommen mir ständig neue Ideen bzw. verdichten sich konzeptionelle Ideen immer weiter, andererseits ergeben sich aus verschiedenen Gesprächen immer neue potentielle Handllungsfelder die so nicht auf den 60 Seiten Businessplan verewigt sind.

 

Dennoch war die Erstellung des Businessplans für mich ziemlich wertvoll, die i2b Vorlage (direkter Download des .doc-Files hier) die ich genutzt habe war für meinen Geschmack gut strukturiert und gab gute Orientierung, auch die zahlreichen Fragen zu den einzelnen Punkten geben Sicherheit. Immerhin habe vor diesem Businessplan bisher genau 1/2 Plan erstellt, dementsprechend viele Fragen stellen sich bei der Erstellung.

 

Die Idee verdichten

Die Erstellung hat etwa 6 Wochen in Anspruch genommen, wobei ich bei der Erstellung weniger drauf geachtet habe, dass ich das Ding mal irgendeiner Bank zeigen kann (schließlich wird in absehbarer Zeit keine nennenswerte Investition nötig werden, als Kopf-Digital-Arbeiter ist zum Glück nicht viel notwendig um produktiv werden zu können), sondern mein Vorhaben möglichst klar zu umreißen und auch mir selbst etwaige Schwachstellen aufzuzeigen. Die etwa 60 Seiten umfassen jetzt also eine komplette Übersicht über

Neben der Businessplan-Vorlage hat mir das Webtool xtensio gut geholfen. Dabei handelt es sich um einen Strategiebaukasten für Startups, zwar fehlt in der kostenlosen Version eine brauchbare Export-Funktion, nichts was man mit einem Screeshot-Tool nicht lösen könnte.

 

Finanzplanung – ein Ratespiel

Zugegeben ist die genutzte Businessplanvorlage recht breit gesteckt, da sie sowohl für produzierende Unternehmen als auch Dienstleister gelten muss. Aber eine Umsatzplanung für 4 Jahre aus dem Nichts zu erstellen verlangt ein bisschen Phantasie. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich insgesamt 6 Szenarien gerechnet, einmal für meinen Einstieg als EPU mit schlechter, mittelmäßiger und guter Auslastung, andererseits unter der Annahme über die 4 Jahre Personal auszubauen und dazu ebenfalls die Auslastungszenarien. Das wertvollste Tool in dem Zusammenhang war der Mindestumsatzrechner der WKO (den es auch als App gibt). Mittlerweile wurden meine Zahlen auch vom ÖSB mittels deren Formblatt nachgerechnet, mit dem Ergebnis, dass ich tendenziell noch vorsichtiger kalkuliert habe, als es die Beraterin vom ÖSB getan hätte.

Jetzt sitze ich da mit meinem Plan und warte auf 01.04 und den offiziellen Start des Gründerprogramms, bis dahin wird die Version eins (zumindest in meinem Kopf) zu Version 98948 aufsteigen. #missionbusiness

 



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