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Schock! Ob es weitergeht hängt jetzt von der SVA ab #missionbusiness

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Heute. Endlich Ersttermin im Unternehmensgründungsprogramm und es wartet mal wieder eine verkehrt Welt auf mich. Businessplan, Positionierung, persönliche Eignung, Finanzkonzept schaut soweit gut aus. Wären da nicht gezählte vier Trainereinheiten die ich für das WIFI Linz gehalten habe. Jetzt wird die SVA Zünglein an der Waage und entscheidet über meinen weiteren Weg. Im schlimmsten Fall enden meine Gründungsbemühungen damit.

Aber ganz von vorne. Nachdem die Hürde AMS genommen ist, war es heute relativ rasch nach der Einreichung soweit. Ersttermin, also Termin 1 von 2 die über die Aufnahme ins Gründerprogramm entscheiden. Die Beraterin freundlich und kompetent und gleich am Anfang die Erkenntnis, die SVA wird noch ein gewichtiges Wort mitsprechen was meine Zukunft als Unternehmer angeht. Dazu gleich mehr. Schockstarre kurz verdauen, und Konzept durchsprechen. Wer mich kennt weiß: ich bin auf Termine vorbereitet so auch heute. Businessplan, Brandingkonzept, Produktportfolio, Wettbewerbsanalyse & Differenzierung, alles zur vollsten Zufriedenheit meiner Beraterin dabei und die Erkenntis, dass der eingeschlagene Weg stimmig ist und zu mir und meiner Expertise, sowie Erfahrung passt. Alles subsi, sollte man meinen. Jetzt wird es hässlich.

 

Die Hürde SVA

Ich habe im Februar am WIFI Linz einen Nachmittag zum Thema Influencer Realations gesprochen. Um genau zu sein, waren es vier Trainereinheiten auf Werkvertragsbasis, die mir einen unfassbaren Umsatz von € 174,- einbrachten. Genau dieser Nachmittag kann mir jetzt zum Verhängnis werden. Meine Beraterin fürchtet, dass bei der Steuererklärung für 2016 die SVA davon eine Selbstständigkeit ableitet und mich für das gesamte Jahr voll rückversichern würde. Das hätte zur Folge, dass ich den Anspruch auf Arbeitslosengeld verliere und zurückzahlen müsste, hinzu kämen entsprechende Versicherungsleistungen die abzuführen wären. Fakt: mir würde eine erhebliche Rückzahlung drohen und vor diesem Hintergrund würde ich nicht in das Unternehmensgründungsprogramm aufgenommen werden.

Alternativszenario wäre erst mit 2017 zu gründen. Damit wäre ich neun Monate abgestellt – zumindest für mich keine Variante. Jetzt heißt es hoffen, die erste Callcenter-Auskunft der SVA lautete, dass ich als Freiberufler tätig war und eine Abgrenzung zum geplanten Gewerbe besteht. Eine schriftliche Bestätigung wollte mir die Damen am Telefon aber nicht ausstellen und die ist jetzt Bedingung für den weiteren Verlauf zur Aufnahme ins Gründerprogramm. Entsprechende schriftliche Anfragen an die SVA sind draußen und morgen werde ich mal persönlich dort aufschlagen. Leute, jetzt heißt’s Daumen drücken!

#missionbusiness



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