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Aller Anfang ist schwer. Oder: Wofür steht das S in AMS? #missionbusiness

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Ich bin jetzt genau drei Tage zuhause. Von der geplanten Ruhephase spüre ich im Moment gar nichts. Ganz im Gegenteil, einerseits treibt mich Unruhe andererseits gibt es einfach ein paar Steine aus dem Weg zu räumen damit ich ins Unternehmensgründungsprogramm einsteigen kann. Das AMS stellte sich dabei als dicker Brocken heraus.

Bereits Anfang Februar, also einen Monat bevor ich meine Festanstellung aufgegeben haben, habe ich versucht die notwendigen Formulare zu erhalten um möglichst wenig Zeit auf der Strecke zu lassen. Der Grund? Seit ich mich entschlossen habe selbstständig zu werden, verfolgt mich der Gedanke „Oh Gott! Ich werde unter der Brücke enden!“ immer wieder mal. Bei mir kanalisiert sich genau dieser Gedanke eben in Einsatz und konzentrierter Arbeit. Schließlich soll am Ende des Tages der Status Quo erhalten bleiben und der fromme Wunsch bleibt mehr Lebensqualität zu haben (was bei mir nicht zwangsläufig mehr Freizeit bedeuten muss).

Meine Vorsprache #1 beim AMS lief damals so.

Neulich beim AMS …Ich: "Grüß Sie, ich möchte ein Unternehmen gründen und möchte ins Gründerprogramm."AMS: "Sind Sie…

Posted by Daniel Friesenecker on Freitag, 5. Februar 2016



Nicht unbedingt ein Top-Start, aber na gut so sind halt die Regeln. Die Zeit nutzte ich sinnvollerweise in der weiteren Vorbereitung meines Businessplans und verschiedener anderer Vorbereitungen, wie der Einreichung der bevorstehenden „Arbeitslosigkeit“ und Hartnäckigkeiten was einen Termin unmittelbar nach meinem letzten Arbeitstag anging. Termin #2 beim AMS war nicht recht viel besser als #1, aber lest selbst.

Yeah, das mit dem AMS wird noch witzig. Trete durch die Türe:AMS-Buddy: "Grüß Sie. Brauchens was?"Ich: "Naja, Termin…

Posted by Daniel Friesenecker on Montag, 29. Februar 2016



Mittlerweile befinden sich die ausgefüllten Formulare bei mir und auch der/die/das ÖSB als betreuende Stelle ist ins Bild gesetzt. Nach einem ersten Telefonat mit meiner künftigen Betreuerin ist fix, am 08.03. geht es endlich los: Erstgespräch!

Die Bewährungsproben eines Entscheidung

Wie ich auch bei Uschi Fuchs nachlesen kann, bin ich mit den Zweifeln und der Unsicherheit in der Vorbereitungsphase nicht alleine. Ich bin zwar überzeugt davon, dass ich ein Angebot schaffen kann das auch tatsächliche Nachfrage hat, aber nach über 10 Jahren „Hamsterrad“ – das ja zu einem gewissen Grad auch für Kontinuität und Sicherheit gesorgt hat – plötzlich zu wissen, dass man jetzt alleinverantwortlich für sein Glück ist stresst zeitweise schon recht arg. Besonders in den ruhigen Momenten schreit da der eine oder andere Gedanke. Der feste Entschluss steht. Mittlerweile konnte ich mir das auch selbst beweisen, als mir Ende letzter Woche die Stelle als „Head of E-Commerce“ bei einer wirklich namhaften, nationalen Marke angeboten wurde, die ich nach vier Tagen Bedenkzeit schließlich ausgeschlagen habe. Das war für mich der „point of no return“.

Danke!

daniel friesenecker online marketingVielen Dank für die vielen Messages und aufmunternden Posts, ich muss zugeben, das motiviert schon. Vor allem weil sich auch erste zarte Kooperationsmöglichkeiten und potentielle Aufträge ankündigen, was ja kein ganz unwesentlicher Faktor ist. Im Moment sitze ich zwischen 8 und 10 Stunden am Schreibtisch und arbeite an Produkten, verschiedenen Nebenprojekten die auf mein Unternehmen einzahlen sollen und setze mich vor allem mit den Fragen auseinander: Wie erreiche ich die potentiellen Kunden? Was brauchen die wirklich? Und was davon kann ich guten Gewissens anbieten?

Zusätzlich versuche ich natürlich unter Leute zu gehen. Wie beispielsweise morgen am E-Day, denn eines ist nach drei Tagen Homeoffice schon klar, ich brauch auch tagsüber Anschluss. Aber auch dazu zeichnet sich schon eine Kooperation ab, mehr dazu bald. #missionbusiness



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